Waldmandala der Umwelgruppe feierlich eingeweiht

Mit einer kleinen Feierstunde wurde das neue Waldmandala im Wald hinter der Festung Rosenberg am „Pfad der Seele“ beim Trimm-dich-Pfad offiziell eingeweiht. Entstanden ist das besondere Naturkunstwerk durch unsere Umweltgruppe, die gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Andrea Wittmann sowie der Kunsterzieherin Silke Weber das Projekt plante und umsetzte.

Zur Einweihung begrüßten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann, unsere stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Kaundinya sowie Loretta Steinhäuser vom Verein für ganzheitliche Gesundheit. Der Verein hatte einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Waldmandalas ausgeschrieben, den unsere Umweltgruppe mit ihrem Konzept für sich entscheiden konnte.

Im Mittelpunkt des Mandalas stehen die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft. Die Gestaltungsidee stammt von den Jugendlichen selbst. Jedes Element wurde mit heimischen Naturmaterialien und kreativen Akzenten umgesetzt. Im Bereich „Erde“ finden sich etwa Baumscheiben, Äste, Moos und Schiefer. Für das Element Feuer stellten die Unternehmen Wiegand-Glas und Heinz-Glas verschiedenfarbige Glasstücke zur Verfügung, die dem Kunstwerk besondere Farbakzente verleihen.

„Die Vollendung gibt es nur, wenn alle vier Elemente vorhanden sind. Fehlt eines davon, ist der Kreis nicht vollkommen“, erklärte die Umweltgruppe bei der Vorstellung ihres Entwurfs. So symbolisiere das Mandala das Zusammenspiel der Kräfte der Natur und die gegenseitige Abhängigkeit aller Elemente.

Bürgermeisterin Angela Hofmann zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. „Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler für Natur, Umwelt und ihre Heimat einsetzen“, lobte sie. Besonders wichtig sei auch die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gewesen. „Die Jugendlichen mussten sich abstimmen, gemeinsam Entscheidungen treffen und Kompromisse finden. Das sind Erfahrungen, die ihnen nicht nur in der Schule, sondern auch später im Berufs- und Privatleben helfen werden.“

Zugleich betonte die Bürgermeisterin die Bedeutung des neu gestalteten Ortes: „Hier ist ein Platz zum Entspannen entstanden. Die Schülerinnen und Schüler haben ihn geschaffen, aber sie sollen ihn nun auch selbst nutzen und genießen.“

Auch Loretta Steinhäuser vom Verein für ganzheitliche Gesundheit zeigte sich begeistert vom Gewinnerbeitrag. „Der Entwurf hat uns von Anfang an überzeugt. Die Verbindung von Natur, Kreativität und den vier Elementen wurde hervorragend umgesetzt“, sagte sie. Die Jugendlichen hätten mit viel Einsatz und Ideenreichtum gearbeitet und könnten stolz auf ihr Werk sein.

Andrea Wittmann sieht in dem erfolgreichen Projekt zugleich Chancen für weitere Kooperationen. Denkbar sei eine Zusammenarbeit mit der Stadt Kronach im Bereich Fair Trade. „Das Thema passt sehr gut zu unserer Umweltgruppe. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sind wichtige Themen, die wir noch stärker in die Schule tragen möchten“, erklärte die Lehrerin.

Mit dem Waldmandala ist nun ein besonderer Ort entstanden, der Naturerlebnis, Kunst und Umweltbewusstsein miteinander verbindet. Besucherinnen und Besucher des „Pfads der Seele“ können dort künftig innehalten, die Gestaltung entdecken und die Ruhe des Waldes genießen. Für unsere Umweltgruppe ist das Projekt zugleich sichtbarer Beweis dafür, wie junge Menschen ihre Heimat aktiv und kreativ mitgestalten können.

Verena Zeuß