Digitale Bildung

Als "Digitale Schule" wollen wir zukunftsorientiert handeln, das heißt, zum einen auf die Herausforderungen der modernen Zeit vorbereiten, aber auch einen kritischen und ethisch verantwortlichen Weg gehen.

Digitale Medien können den Unterricht nie ersetzen, aber sie können ihn gewinnbringend unterstützen. Wir sehen digitale Medien als Hilfsmittel, um den Lernerfolg schneller und umfassender zu erreichen. Aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit Medien will gelernt sein! Deshalb ist Medienerziehung so wichtig für die Persönlichkeitsbildung. Unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern sollen hier sinnvoll begleitet werden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen vor, wie wir die "Digitale Schule" am KZG umsetzen:

Auszeichnung "Digitale Schule"

Das Kaspar-Zeuß-Gymnasium durfte 2019 ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Empfang nehmen: Von Judith Gerlach, der Staatsministerin für Digitales, wurde das KZG als digitale Schule ausgezeichnet. Damit ist das Kaspar-Zeuß-Gymnasium eine von insgesamt nur 87 Schulen in ganz Bayern, die diesen Titel tragen dürfen.

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Modernes Unterrichten

Es ist inzwischen selbstverständlich geworden, eine Tafelanschrift zu speichern und in der nächsten Unterrichtsstunde wieder hervorzuholen, um daran weiterzuarbeiten. Es ist problemlos möglich, einen kurzen Videoclip aus dem Internet im Unterricht zur Veranschaulichung einzuspielen. Es ist Usus geworden, Gruppenergebnisse oder Hausaufgaben durch die Dokumentenkamera an das Whiteboard zu projizieren und gemeinsam zu verbessern.

Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind immens und noch lange nicht ausgeschöpft! Wichtig ist uns aber, dass sie immer sinnvoll und mit Mehrwert für den Unterricht eingesetzt werden.

Info-Screens im Schulhaus

Im Schulgebäude befinden sich an mehreren Stellen die DSBs (= Digitale Schwarze Bretter), die neben dem aktuellen Vertretungsplan auch wichtige Aushänge und News veröffentlichen. Selbstverständlich sind diese auch über (digitale) Apps oder zu Hause am PC abrufbar.

WLAN

Eine Internetanbindung über LAN ist in jedem Raum der Schule vorhanden. In Kürze wird im gesamten Gebäude WLAN zur Verfügung stehen, so dass sich dadurch noch einmal wesentlich neue Möglichkeiten für Unterrichtsszenarien ergeben.

WLAN in der Schule heißt aber nicht, dass jeder einfach im WLAN alle Seiten aufrufen darf, sondern dass dies individuell und der Unterrichtssituation angemessen geschieht. Eine Nutzungsordnung wird dies regeln.

B.Y.O.D.

Bring Your Own Device:  "Nutze dein eigenes Gerät" - allerdings ausschließlich im unterrichtlichen Kontext. Denn nur darum sollte es bei BYOD gehen. Schülerinnen und Schülern wird erlaubt, in bestimmten Situationen ihre persönlichen Geräte zu nutzen. Die Idee des BYOD bedeutet, dass die Verbote fallen und man das ungeheure Potenzial, welches viele der mobilen Geräte mitbringen, gewinnbringend für den Unterricht einsetzt.

Dadurch sollen Medienkompetenz und selbstständiges Lernen geschult werden. Mobile Endgeräte sind nicht die Lösung für alle pädagogischen und didaktischen Herausforderungen, aber sie können einen guten Teil dazu beitragen, dass die genannten Ziele umgesetzt werden.

 

Ansprechpersonen

Kontaktpersonen für alle Fragen rund um die Digitalisierung sind:

Martin Jungkunz
Schul. Mitarbeiter, Schulentwicklung, Vertretungsplan, Schulhausgestaltung, Digitalisierungsgruppe
Jörg Kessel
Seminarlehrer für das Fach Englisch, Medienkoordinator