Umweltgruppe gestaltet Wald-Mandala

Kreativität, Naturverbundenheit und tiefes Verständnis für ökologische Zusammenhänge – all das vereint das Waldmandala unserer Umweltgruppe. Mit ihrem Beitrag überzeugten die Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb des Vereins für Ganzheitliche Gesundheit Lorenga® e.V.  und sicherten sich den ersten Platz.

Zum ersten Mal hatte der Verein das traditionelle Jahresmandala nicht selbst gestaltet, sondern bewusst zur Teilnahme ausgeschrieben. Ziel war es, Kinder und Jugendliche stärker einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auf kreative Weise mit der Natur auseinanderzusetzen. Dabei ging es nicht nur um das Sammeln von Naturmaterialien, sondern auch um ein tieferes Verständnis für deren Bedeutung und Zusammenhänge.

Unsere Umweltgruppe griff diese Idee eindrucksvoll auf. Ihr eingereichtes Werk – ein kunstvoll gestaltetes Waldmandala – verbindet die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde in einem harmonischen Gesamtbild. Dabei wurden ausschließlich Materialien aus der Natur verwendet, die die jeweiligen Eigenschaften der Elemente in unterschiedlichen Formen und Strukturen sichtbar machen.

„Das Mandala verbindet alle Elemente, dargestellt mit Materialien aus der Natur“, erklären die Schülerinnen und Schüler. „Dieses Waldmandala zeigt die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Diese werden mit Naturmaterialien in verschiedenen Formen und den Eigenschaften der einzelnen Elemente dargestellt.“ Besonders wichtig war der Gruppe dabei die Aussagekraft ihres Kunstwerks: „Die Gestaltung verbindet Kreativität mit Natur und zeigt, wie die vier Elemente zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.“

Auch die ästhetische Dimension spielte eine große Rolle. „Das Mandala zeigt, wie viele Dinge sich in der Natur verstecken und welche wunderbaren Farben in ihr zu finden sind“, berichten die Jugendlichen. Damit wird deutlich, dass das Projekt weit über eine rein gestalterische Aufgabe hinausging: Es eröffnete einen neuen Blick auf die Umwelt und sensibilisierte für ihre Vielfalt und Schönheit.

Der Verein „lorenga“ verfolgt mit dem Wettbewerb genau diesen Ansatz. Durch die kreative Arbeit sollen junge Menschen nicht nur für die Natur begeistert werden, sondern auch lernen, hinter die sichtbaren Dinge zu blicken und sich mit Fragen nach Sinnhaftigkeit und Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Mit ihrem gelungenen Beitrag traf die Umweltgruppe diesen Anspruch offensichtlich genau. Die Jury würdigte insbesondere die gelungene Verbindung aus künstlerischer Gestaltung, ökologischer Aussage und inhaltlicher Tiefe. Der erste Platz ist daher nicht nur eine Auszeichnung für das fertige Kunstwerk, sondern auch für den engagierten Einsatz und die intensive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema. Als Sieger darf die Umweltgruppe jetzt ihre Idee auch am Pfad der Seele praktisch umsetzen.

Unsere Umweltgruppe kann sich somit über einen verdienten Erfolg freuen – und zugleich ein Zeichen dafür setzen, wie wertvoll kreative Bildungsprojekte für das Verständnis von Natur und Umwelt sein können.

Verena Zeuß