von Hanna Brand (11b)
Prolepsis, Ethos und „Steine im Fluss“ – hätte mich jemand vor ein paar Wochen gefragt, was genau das sein soll, hätte ich höchstwahrscheinlich mit „keine Ahnung“ geantwortet.
Würde mich allerdings heute jemand danach fragen, kann ich dank Dr. Cornelia Wolfgruber eine geschickte Antwort darauf geben. Als Dozentin unseres Rhetorik-Seminars auf Kloster Banz hat sie uns viele wertvolle Inhalte vermittelt.
Doch zwischen diesen Lerneinheiten kam der Spaß und die Gemeinschaft natürlich auch nicht zu kurz.
Nachdem wir vom Bahnhof aus mit dem Taxi direkt vor den Eingang des Kloster Banz gefahren worden sind, hat uns Herr Fleck zuerst einmal eine Führung übers Gelände gegeben – ja, bei der Größe ist die auf jeden Fall notwendig! Untergebracht waren wir in Doppelzimmern.
Nach dem anschließenden Mittagessen ging es dann aber auch schon richtig los.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hat jeder von seinen eigenen Erwartungen und Zielen ans Seminar berichtet, über welche wir dann auch am letzten Tag nochmal gesprochen haben.
Am Abend hat jeder von uns eine Stegreifrede über zwei Gegensätze gehalten. Zwischen banalen Themen wie „Mensch & Tier“ waren aber auch einige tiefgründigere Themen wie „Leben & Tod“ dabei, somit war eine gute Unterhaltung auf jeden Fall gesorgt. Bei dieser Aufgabe ging es also vor allem um die Improvisation.
Im Vergleich hierzu haben wir am nächsten Tag richtige Reden geschrieben und diese dann mit Vorbereitung gehalten. Hierbei ging es um das Thema KI und Lernen – also eines, mit dem wir alle etwas anfangen konnten. Zu genau diesem Thema haben wir im Anschluss zusätzlich eine Amerikanische Debatte geführt.
Ein weiterer Programmpunkt war eine Art „Stille Post – Bildbeschreibung“. Das war wohl eines der witzigsten Dinge, denn aus „dem Mann der einst neben der Palme gesessen hat“, wurde am Ende „ein tragischer Fall des Erhängens“.
Der Spaß kam selbst am Abend nie zu kurz, denn da hieß es immer „SSS“: Spiele, Schwimmbad und Sauna! Wobei die Verteidigungs-Reden bei „Werwolf“ ja auch schon wieder eine gute Übung für die Rhetorik waren.
Zwischenrein gab es auch am Vormittag und Nachmittag eine kleine Kaffeepause, wobei man auch jedes Mal gut ins Gespräch kam – wir Schülerinnen und Schüler untereinander, aber auch mit Herrn Fleck und Frau Dr. Wolfgruber.
Hört sich doch fast schon ein bisschen nach Urlaub an, oder? Ja naja, also wenn man dann noch an das tolle Frühstücksbuffet, das Essen allgemein und das Gebäude an sich denkt, dann eigentlich ja.
Wollen wir aber mal nicht vom eigentlichen Ziel des Rhetorik Seminars abschweifen …
Ich persönlich finde, es waren echt tolle drei Tage, und kann das Rhetorik-Seminar wirklich weiterempfehlen.
Besonders gut fand ich das persönliche Feedback von Dr. Cornelia Wolfgruber. Bei unseren Reden wurden wir immer aufgenommen, und haben das dann im Anschluss angesehen. Hierbei ist sie genau auf jeden einzelnen von uns eingegangen und hat auch die individuellen Ziele berücksichtigt. So konnte jeder von uns seine persönlichen Stärken und Schwächen besser einschätzen und verbessern.
Letztendlich kann ich also sagen als echter Zeuge, das Rhetorik Seminar macht wirklich viel Freude
Peter Fleck
