Wenn jedes Jahr im März plötzlich in Klassenzimmern ungewöhnlich viel „geknobelt und gegrübelt“ sowie „mit Einfallsreichtum Probleme gelöst“ werden, dann ist es wieder so weit: Das Känguru der Mathematik macht Halt – auch am Kaspar-Zeuß-Gymnasium.
Am 19. März 2026 stellten sich unsere Schülerinnen und Schüler dieser internationalen Denksport-Challenge, die mittlerweile zu den größten Schülerwettbewerben weltweit zählt. Allein in Deutschland nahmen über 920.000 Kinder und Jugendliche aus mehr als 13.000 Schulen teil – weltweit sind es sogar rund sechs Millionen Teilnehmende in über 100 Ländern. Ein echtes „Mathe-Megaprojekt“ also!
Knobeln statt Pauken
Der Wettbewerb verfolgt ein klares Ziel: Mathematik soll Spaß machen. Statt mitunter als trocken empfundene Formeln stehen hier kreative Ideen für oft überraschende Aufgaben im Mittelpunkt, die logisches Denken, Fantasie und manchmal auch ein bisschen Mut zum Ausprobieren erfordern.
In 75 Minuten müssen – je nach Jahrgangsstufe – bis zu 30 Aufgaben gelöst werden, ganz ohne Taschenrechner, aber mit umso mehr Köpfchen. Besonders typisch: Viele Aufgaben wirken auf den ersten Blick simpel – und entpuppen sich dann als kleine Denkfallen. Genau das macht den Reiz aus. Oder, wie man es im Schülerjargon sagen könnte: „Leicht angefangen, schwer geendet.“
Unsere Preisträger 2026
Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr mathematisches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Besonders erfolgreich waren:
1. Preis:
- Sophia Schmidt (6B) – herausragende 113,75 Punkte
3. Preis:
- Johanna Becher (5C)
- Luisa Conrad (5C)
- Valentino Siccardi (6A)
- Tyler Ryan O’Brien (6B)
- Anna Ritter (6B)
- Paul Schirmer (6B)
- Oskar Strohmer (6B)
- Emilia Kuhnlein (7B)
- Tim Bullmann (7C)
- Lukas Büttner (11B)
- Jan Höfer (11B)
Diese Leistungen zeigen: Mathematik ist an unserer Schule keineswegs nur Pflichtfach, sondern für viele ein echtes Spielfeld für kluge Ideen.
Ein Wettbewerb, bei dem alle gewinnen
Ein schöner Gedanke des Känguru-Wettbewerbs: Eigentlich gibt es nur Gewinner. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und einen kleinen Preis – und für die Besten winken zusätzliche Auszeichnungen wie Bücher, Spiele oder das begehrte Känguru-T-Shirt.
Und selbst wer nicht zum Preisträger wird, nimmt zumindest eine wichtige Erkenntnis mit: Mathematik kann für jeden, der sich darauf einlässt, äußerst unterhaltsam sein.
Dank und Ausblick
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Lehrkräften, die die Durchführung organisiert und unsere Schülerinnen und Schüler motiviert haben, sich dieser Herausforderung zu stellen.
Die Begeisterung, die beim diesjährigen Wettbewerb spürbar war, lässt bereits jetzt erahnen: Auch im kommenden Jahr wird das „Känguru“ wieder weite Sprünge durch unsere Klassenzimmer machen.
Oder anders gesagt: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb – und die nächsten kniffligen Aufgaben warten schon!
Michael Bähr und Andreas Röthlein
