Spenden für das Tierheim und Ärzte ohne Grenzen

Mit großem Engagement und sozialem Bewusstsein hat unsere Schülermitverantwortung (SMV) auch in diesem Jahr entschieden, die Einnahmen des traditionellen Weihnachtsbasars zu spenden. Insgesamt über 3000 Euro kamen zusammen – jeweils 1.440 Euro gehen an das Tierheim Kronach sowie an die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Mit einem Teil werden Anschaffungen für die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule finanziert.

Bei der Scheckübergabe zeigte sich schnell, wie sehr den Schülerinnen und Schülern insbesondere das Tierwohl am Herzen liegt. Nicht zuletzt gehört der Schulhund Olaf längst selbstverständlich zum Schulalltag. Gemeinsam mit der Schulpsychologin und seinem Frauchen Anna Jungkunz ist der freundliche Vierbeiner täglich im Haus unterwegs – und manch einer scherzte, Olaf hätte wohl selbst seine Pfote für die Spende erhoben.

Klaus Barnickel, 1. Vorsitzender des Tierheims Kronach, nahm die Spende dankbar entgegen. „Wir können das Geld sehr gut gebrauchen. Aktuell wird die Quarantänestation unserer Katzen komplett umgebaut“, betonte er. Besonders freue ihn, dass die Initiative direkt von den Jugendlichen selbst komme: „Es ist etwas ganz Besonderes, dass Schülerinnen und Schüler an uns denken.“

Doch nicht nur Tiere profitieren von der Solidarität der Schülerschaft. Mit der zweiten Spende an Ärzte ohne Grenzen unterstützen die Jugendlichen medizinische Hilfe in Krisenregionen weltweit. Damit knüpfen sie an eine lange Tradition sozialer Verantwortung am Kaspar?Zeuß?Gymnasium an. In den vergangenen Jahren gingen Spenden unter anderem an die Deutsche Krebshilfe, das Bamberger Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt, den Kronacher Hospizverein oder Projekte zur Wiederaufforstung im Amazonasgebiet und im Frankenwald. Zudem packten die Schülerinnen und Schüler selbst an und pflanzten im eigenen Schulwald neue Bäume.

Unsere Schulleiterin Claudia Metzner zeigte sich sichtlich stolz auf das Engagement der Jugendlichen: „Unsere Schülerinnen und Schüler denken an andere. Es macht mich froh zu sehen, wie selbstverständlich es ihnen ist, Verantwortung zu übernehmen und denen zu helfen, die Unterstützung wirklich brauchen.“

Für unsere Schülersprecherin Roberta Albrecht ist diese Haltung Teil der Schulkultur: „Wenn es uns gut geht, ist es für uns selbstverständlich, dass wir an andere denken. Unser Weihnachtsbasar ist nicht nur ein Ort der Begegnung und Vorfreude auf Weihnachten, sondern auch ein Ort des Gebens.“

Mit ihrer Spendenaktion haben unsere Schülerinnen und Schüler erneut gezeigt, wie sehr ihnen Mitmenschlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit am Herzen liegen.

Verena Zeuß