Zwei Spitzenpreise für das KZG

Preisverleihung Hof HomepageDer Nordoberfränkische Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde hat auch in diesem Jahr wieder Preise für herausragende Seminararbeiten vergeben. Ein zweiter und der erste Preis gehen dabei an Abiturientinnen des Kaspar Zeuß Gymnasiums.

Der Nordoberfränkische Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde, der sich selbst nur der Langnamenverein nennt, veranstaltete zum 24. Mal die Ehrung ausgezeichneter Schülerarbeiten im Schiller-Gymnasium in Hof. Der Vereint hat sich zum Ziel gesetzt, das Natur-, Geschichts- und Heimatbewusstsein in Nordoberfranken zu pflegen. Insgesamt wurden 16 Einzel- und vier Gruppenarbeiten eingereicht.

Nach der Begrüßung durch den Schriftführer des Vereins betonte der Hofer Bürgermeister die hohe Bedeutung derartiger Schülerprojekte gerade in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung. Auch Klaus Vietze, Ministerialbeauftragter für die Fach- und Berufsoberschulen würdigte den Aufwand und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler.
Im Anschluss wurde es spannend: Beatrix Münzer-Glas übernahm die Leitung der Juroren und verlieh zusammen mit Schatzmeister Rolf Zeitler die Preise. Neben Urkunden und Buchpreisen gab es Geldpreise im Gesamtwert von 1900 Euro.

Dann wurde das Geheimnis gelüftet: Die mit Abstand beste Arbeit kam aus Kronach. Antonia Stella Pfadenhauer, die im Sommer ihr Abitur am Kaspar-Zeuß-Gymnasium abgelegt hatte, betrachtete die Erzählungen des Dichters Ovid am Beispiel künstlerischer Darstellungen in den Schlössern der Markgrafschaft Bayreuth und bewies damit laut Beatrix Münzer-Glas, dass sich auch das Fach Latein dazu eignet, Themen für den Schülerwettbewerb zu entwickeln. Für die Jury war die Arbeit „fast schon eine Magisterarbeit“. Das Rahmenthema des W-Seminars, das Leo Welscher angeboten und betreut hat, lautete „Ovid, ein Dichter der augusteischen Epoche“. Nach über zehn Jahren stellt damit das KZG wieder den ersten Sieger in diesem Wettbewerb.

Außerdem wurde eine zweite ehemalige Schülerin des KZG ausgezeichnet. Andrine Vetter gewann einen der beiden zweiten Preise für ihre tolle Arbeit zu verbaler Agression. Sie untersuchte eingehend im W-Seminar „Dialekte“, angeboten und betreut von Anna-Maria Grässle, Fluchen und Schimpfen im Ludwigsstädter Dialekt. Da Andrine Vetter gerade in Neuseeland ist, nahm ihre Mutter stellvertretend die hohe Auszeichnung in Hof entgegen.

 

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Das Bild zeigt von links: StD Leo Welscher, Preisträgerin Antonia Pfadenhauer, Rolf Zeitler (Schatzmeister) und Beatrix Münzer-Glas (Vorsitzende der Jury und Laudatorin)

Damit gingen der 1. und 2. Preis der Ehrung an das KZG in Kronach! Herzlichen Glückwunsch an die zwei.

Beide Arbeiten sind in der Schriftenreihe zur Heimat- und Landeskunde des KZG veröffentlicht und können in der Kreisbibliothek Kronach und der Bibliothek am KZG ausgeliehen werden.

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